Schreiben: Der NaNoWriMo 2019

Einmal im Jahr findet der “National Novel Writing Month” statt, kurz NaNoWriMo. Ziel für teilnehmende Autor_innen ist es, 50.000 Wörter zu schreiben, was in den USA der durchschnittlichen Anzahl eines Romans entspricht. Ein Roman in einem Monat. Keine leichte Aufgabe. Begleitet wird das Spektakel von einer offiziellen Website: www.nanowrimo.org. Dort findet man alle möglichen Hilfsmittel, um an seinem Projekt zu arbeiten – eine tägliche Möglichkeit, den Fortschritt einzutragen, Peptalks, endlos viele E-Mails, Foren, Treffen vor Ort, Wordsprints. Was auch immer man braucht, die Organisatoren haben an alles gedacht – und seinen Fortschritt kann man mit seinen Buddys teilen und sich gegenseitig anspornen, möglichst viele Wörter zu schreiben. Im November brechen also in meiner Twitterbubble, bei meinen Writing Buddys und anderen Autor_innen auf der ganzen Welt das Schreibfieber aus – und ich bin da keine Ausnahme.

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Rezension: The Weight of Feathers von Anna-Marie McLemore

Es gibt Geschichten, die einen von der ersten Seite an fesseln und nie wieder loslassen. Diese Geschichte gehörte für mich nicht dazu. Ich brauchte ein paar Kapitel, um in die Geschichte hineinzufinden, war aber von der Prämisse so überzeugt, dass ich zumindest ein wenig von der Faszination abgreifen wollte, die mich beim Lesen des Klappentexts ergriffen hat. Der Romeo & Julia-Vibe gemischt mit der Prämisse, eine magische Komponente einzubringen, versprach, dass es eine bezaubernde Geschichte sein würde - und ich bin froh, dass ich durchgehalten habe. 

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Rezension: Das hungrige Glas von Heiko Hentschel

Heiko Hentschels Debütroman "Das Hungrige Glas" begleite ich seit zwei Jahren - und habe es endlich vollständig lesen dürfen! Es ist ein wahnsinnig tolles Gefühl, das Buch eines Freundes in der Hand zu halten und zu wissen, was diese Veröffentlichung für den anderen Menschen bedeutet. Da ich Heiko Hentschel persönlich kenne und dieses Buch auch für mich ein besonders Highlight darstellt, habe ich lange überlegt, ob ich es rezensieren soll. Kann ich das überhaupt, ohne befangen zu sein? Ausschlaggebend für diese Rezension war dann aber doch wieder Heiko und seine Bitte, ihm ehrliches und konstruktives Feedback zu geben. Und warum sollte ich das nicht mit der Welt teilen?

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